Metall-Berufe / Techn. Produktdesigner

Feinwerkmechanikerin / Feinwerkmechaniker, Schwerpunkt Feinmechanik



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Starttermin: 08.02.23
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Aufgaben im Beruf


Die Ausbildung zur Feinwerkmechanikerin / zum Feinwerkmechaniker ermöglicht eine Tätigkeit in verschiedenen metallverarbeitenden Arbeitsbereichen von Handwerks- und Industrieunternehmen. Die Herstellung präziser Bauteile sowie die Montage und Wartung feinmechanischer Geräte, Anlagen und präziser Apparaturen gehören zu den typischen Aufgaben. In der Fertigung bedient die Feinwerkmechanikerin / der Feinwerkmechaniker neben konventionellen in steigendem Umfang CNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen. Dazu sind neben den Kenntnissen der Maschinenbedienung auch das Wissen und die Fähigkeit zur Erstellung von CNC-Programmen erforderlich. Weiterhin werden zunehmend Kenntnisse und Fertigkeiten der Fachgebiete Pneumatik / Elektropneumatik und Hydraulik gefordert. Bei beruflicher Bewährung und Bereitschaft zur regelmäßigen Weiterbildung bestehen für Feinwerkmechanikerinnen / Feinwerkmechaniker sehr gute Beschäftigungsmöglichkeiten in den metallverarbeitenden Betrieben.


Voraussetzungen


Die angehenden Feinwerkmechanikerinnen / Feinwerkmechaniker benötigen grundlegendes Verständnis für technische Zusammenhänge, räumliches Vorstellungsvermögen, Abstraktionsvermögen und Feinhandgeschick. Zuverlässigkeit und selbstständiges Handeln sind weitere wichtige Voraussetzungen für diese Tätigkeit. Die körperlichen Anforderungen sind als gering einzustufen, da diese Tätigkeit überwiegend in wechselnder Körperhaltung erfolgt. Die notwendige Zusammenarbeit mit Kollegen erfordert die Entwicklung der sogenannten Schlüsselqualifikationen wie Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Die stetige technische Entwicklung setzt die fortwährende Bereitschaft zur Weiterbildung voraus.


Ausbildung


Die zweijährige Ausbildung erfolgt nach dem staatlichen Rahmenlehrplan und der Verordnung über die Berufsausbildung zur Feinwerkmechanikerin / zum Feinwerkmechaniker mit dem Schwerpunkt Feinmechanik. Während der Ausbildung ist eine externe betriebliche Lernphase in einem geeigneten Unternehmen durchzuführen. Die Ausbildung erfolgt überwiegend fächerübergreifend und handlungsorientiert. Während der Ausbildung werden weitere, über den Rahmenausbildungsplan hinausgehende
Kenntnisse und Fertigkeiten sowohl in CNC-Technik als auch in Pneumatik vermittelt. Diese Zusatzqualifikationen werden durch Zertifikate bestätigt.


Dauer und Abschluss


Die Abschlussprüfung erfolgt nach einer Ausbildungsdauer von 24 Monaten vor der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer tragen anschließend die Berufsbezeichnung "Feinwerkmechanikerin / Feinwerkmechaniker." Die integrierte Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil. Im praktischen Teil wird eine Projektaufgabe zur Bearbeitung gestellt. Der theoretische Teil besteht aus den Bereichen Fertigungstechnik, Funktionsanalyse sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Nach einer praktischen Tätigkeit von bestimmter Dauer im Anschluss an diese Prüfung besteht, entsprechend den Regelungen der Handwerkskammern, die Möglichkeit der Weiterbildung zur Handwerksmeisterin / zum Handwerksmeister bzw. zur Techikerin / zum Techniker, Fachrichtung Metall.


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