
Unser Angebot
In der Geschäftsstelle Ulm bieten wir folgende Leistungen an:
Adresse und Anfahrt
Berufsförderungswerk München/Schömberg
gemeinnützige Gesellschaft mbH
Magirusstraße 41
89077 Ulm
Tel. 0731 379355-0
Fax 0731 379355-20
E-Mail: m.weiland@bfw-gs.de
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Vom Hauptbahnhof Ulm 2 Minuten Fußweg zur Straßenbahnhaltestelle/Omnibushaltestelle Straßenbahn Linie 1 Richtung Söflingen bis Haltestelle Magirusstraße/Söfflinger Tagesklinik Stadtbus Linie 20 bis Haltestelle Söftinger Straße/Neue Gasse
Details
Integrationsmaßnahme zur direkten Wiedereingliederung von Rehabilitanden (IWR)
Sinn der IWR ist, die beruflichen Neigungen des Rehabilitanden von pädagogischen Fachkräften abklären zu lassen sowie die berufliche Orientierung gemeinsam in Einzelschritten zu erarbeiten. Die Stärkung und Vermittlung von persönlichen, fachlichen und sozialen Fähigkeiten dienen der neuen beruflichen Tätigkeit und der dauerhaften Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.
Die Einführungsphase im Berufsförderungswerk dauert 8 Wochen. Ein individuelles Auswertungsgespräch mit dem Vertreter des Reha-Trägers entscheidet über die Fortführung der individuellen Qualifizierung in anerkannten Betrieben. Fördermaßnahmen, Integrationshilfen und weitere Dienste werden dabei ausbildungsbegleitend angeboten.
Dauer der betrieblichen Qualifizierung: 22 Wochen
Inhalte
A) Einführungsmaßnahme:
- Berufliche Situationsanalyse
- Situation des Arbeitsmarktes
- Eignungsfeststellung
- Individuelle Berufswegplanung
- Erstellung eines individuellen Förderplanes
- Bewerbungstraining
- Berufliche Orientierung
- Persönlichkeitstraining
- Grundlagen der EDV
- Kaufmännischer Schriftverkehr
- Deutsch
- Mathematik
B) Betriebliche Qualifizierung
Integration in den betrieblichen Arbeitsalltag
Kennenlernen betriebsspezifischer Technologien und Fertigungsverfahren
Beginntermine
Integrationsmaßnahme zur direkten Wiedereingliederung auf
von Rehabilitanden (IWR) Anfrage
Rehabilitation in Kooperation mit Betrieb und Berufsschule (RIB)
Die wohnortnah stattfindende Maßnahme „Verkürzte Rehabilitation in Kooperation mit Betrieb und Berufsschule“ (RIB) führt Erwachsene in eine zweijährige Ausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf mit Kammerabschluss und ermöglicht ihnen somit den erfolgreichen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Im Einzelnen verfolgen diese RIB-Maßnahmen des Berufsförderungswerks München folgende Ziele:
- Organisatorische, fachbezogene und methodische Vorbereitung der Rehabilitanden auf die qualifizierte Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der nach Eignung und Neigung frei gewählt werden kann
- Erfolgreiche Absolvierung der Ausbildung in dem gewählten Ausbildungsberuf
- Förderung und Erweiterung der fachübergreifenden Qualifikationen - den sogenannten Schlüsselqualifikationen
- Sicherung des Maßnahmeerfolges durch Betreuung und Unterstützung während der Ausbildung (fachlich, sozialpädagogisch, medizinisch und psychologisch) sowie die
- Integration in den jeweiligen Arbeitsbereich
Der teilnehmende Personenkreis ist auf Rehabilitanden ausgerichtet, die ihre Ausbildung in einem Ausbildungsbetrieb absolvieren und dabei die entsprechende Berufsschule besuchen. Aufgrund gesundheitlicher, persönlichkeits- oder leistungsbedingter Aspekte ist bei diesem Personenkreis jedoch die Unterstützung und Betreuung durch ein Reha-Team zur Sicherung des Ausbildungserfolges angezeigt.
Ablauf
Information, Vorbereitung und Einstiegsphase: 8 Wochen
Direkt anschließende betriebliche Ausbildung: ca. 2 Jahre
Berufsfindung und Arbeitserprobung
Für die berufliche Rehabilitation ist die richtige Berufswahl von entscheidender Bedeutung. Die sogenannte Berufsfindung und Arbeitserprobung wird durchgeführt, um die theoretische und praktische Eignung bzw. Neigung des Rehabilitanden abzuklären. Sie erstreckt sich auf Personen mit vorwiegend körperlichen Problemen und dauert zwei Wochen.
Beratung und Information, arbeitsmedizinische Untersuchungen, psychologische Tests sowie geeignete Kenntnisüberprüfungen prägen den theoretischen Teil der Berufsfindung und Arbeitserprobung. Das praktische Ausprobieren von typischen Tätigkeiten erfolgt in verschiedenen Berufsfeldern. Hierbei besteht für den Probanden die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten besser einschätzen zu lernen.
Nach einem ausführlichen Abschlussgespräch mit dem Teilnehmer wird ein schriftliches Gutachten erstellt.
Reha-Vorbereitungslehrgänge
Die Reha-Vorbereitungslehrgänge (RVL) besuchen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die grundsätzlich für eine Ausbildung geeingnet sind, sich jedoch auf die künftige Fachausbildung zusätzlich vorbereiten müssen. Die Aufnahme in den reha-Vorbereitungslehrgang ist dabei nicht von der Teilnahme an einer Ausbildung im Berufsförderungswerk München abhängig, sondern kann als Vorbereitung für jede andere Ausbildung oder Wiedereingliederungsmaßnahme durchgeführt werden.
Reha-Vorbereitungslehrgänge schaffen die Grundlage für eine erolfgreiche berufliche Rehabilitation. Sie fördern das Grundlagenwissen und verbessern die lernfähigkeit sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit im Lehrgang.
Der inhaltliche und zeitliche Verlauf des Kurses ist so festgelegt, dass die Anforderungen an die Leistungs- und Belastungsfähigkeit der Teilnehmer während des laufenden Lehrgangs schrittweise erhöht werden. In regelmäßigen, pädagogisch sinnvollen Abständen erfolgen schriftliche Leistungsnachweise.
Ziele
- Anhebung des Kenntnisstandes, besonders in den Fächern Mathematik und Deutsch
- Verbesserung der Lern- und Konzentrationsfähigkeit
- Steigerung der Belastbarkeit
- Stärrkung der Leistungsmotivation und des Interesses am Ausbildungsberuf
- Erweiterung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
- Entwicklung angemesserner Umgangsformen
- Erhöhung der Flexibilität und der Selbstverantwortlichkeit
Inhalt
Diese Ziele werden durch einen genzheitlichen, handlungsorientierten Ansatz erreicht. Im Vordergrund steht dabei die erwachsenengerechte Vermittlung von sachwissen. Unter der zusätzlichen Beteiligung von Fachdienstmitarbeitern im Reha-Team werden mögliche Probleme im Verlauf der Maßnahme gemindert bzw. gelöst.
Dauer
Die Reha-Vorbereitungslehrgänge sind in der Regel auf die folgende Ausbildung hin orientiert und dauern durchschnittlich 12 Wochen.
Betreuungskraft im Pflegeheim gemäß § 87b Abs. 3 SGB XI
Der Lehrgang befähigt die Teilnehmer/innen, Alltagssituationen für Demenzkranke angemessen zu gestalten. Neben dem medizinischen Grundwissen werden ihnen Kommunikationsfähigkeiten sowie Handlungskompetenzen im zwischenmenschlichen Umgang und bei der Gestaltung des Lebensraums vermittelt.
Modul 1: Basiskurs Betreuungskraft in Pflegeheimen
Modul 2: Betreuungspraktikum in Pflegeheimen
Modul 3: Aufbaukurs
Dauer: 7 Wochen
