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31. Arbeitstagung "Berufliche Rehabilitation" im Frühjahr 2010

             Manfred Geier, Geschäftsführer im BFW München, konnte viele interessierte Besucher zur themenreichen Arbeitstagung begrüßen.

Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, sprach als Hauptredner zum Thema: „Wirtschaft und Soziales für das Jahr 2010“

 
Für eine „inklusive Gesellschaft“, in der Bürger mit Behinderung selbstbestimmt leben und arbeiten können, plädierte Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf der Arbeitstagung „Berufliche Rehabilitation“ im Berufsförderungswerk München in Kirchseeon. Durch die Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre muss die Erwerbsfähigkeit auch der älteren Arbeitnehmer ermöglicht werden. Um das Erwerbspotenzial beizubehalten ist die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland auch in Zukunft auf die moderne Ausbildung in den Berufsförderungswerken angewiesen.
 
Neben dem demographischen Wandel stellt die technische Entwicklung der deutschen Wirtschaft zunehmend höhere Anforderungen an die Qualifikation der Erwerbstätigen. Auch hier sind nach Hans Joachim Fuchtel die Berufsförderungswerke gut aufgestellt. Mit der Entwicklung des Neuen Reha-Modells und der Implementierung des Rehabilitations- und Integrationsmanagements erfolgt eine konsequente Individualisierung aller Angebote und Leistungen für die Rehabilitanden. Sie erhalten im Berufsförderungswerk München alle die beruflichen Qualifikationen und sozialen Kompetenzen, um weiterhin erfolgreich auf dem künftigen Arbeitsmarkt bestehen zu können.

Schwerpunktthemen der 31. Arbeitstagung waren:

 
„Entwicklungen im Bereich der Bildungsökonomik“, Referent: Dr. Guido Schwerdt, CESifo, Ludwigs-Maximilians-Universität München
 
„Facharbeiter/innen gesucht – Probleme der MINT“, Referent: Hubert Schöffmann, Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern
 
„Gesundheit und Arbeit in einer alternden Gesellschaft“, Referent: Dr. Werner Bartens, Leitender Redakteur des Ressorts Wissenschaft bei der Süddeutschen Zeitung
 
„Berufliche und soziale Integrationsleistungen eines kommunalen Arbeitsprogramms – das Münchener Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm“, Referentin: Dr. Anneliese Durst, Fachbereichsleiterin im Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München
 
„Industrieelektriker – ein neuer 2-jähriger Ausbildungsberuf“, Referent: Alfred Thunig, Leiter Aus- und Weiterbildung der Firma Kathrein-Werke KG
 
„Psy-Casemanagement“ Referent: Wilfried Koletzko, DAK Zentrale Hamburg
 
„Psychische Störungen und Krankheiten – Übersicht der wichtigsten Krankheitsbilder, ihrer Symptome und der Therapiemöglichkeiten“, Referentin: Dr. Mirijam Fric, Oberärztin im Fachbereich Allgemeinpsychiatrie des Inn-Salzach-Klinikums
 
„Migrationshintergrund – Integration zu erschwerten Bedingungen“, Referent: Peter Neudert, ARGE Stadt München
 
„Rehabilitation und Arbeit im Kontext zur Un-Konvention“, Referentin: Irmgard Badura, Bayerische Behindertenbeauftragte
 
 
 
 Viele Themen führten zu Diskussionsbedarf unter Fachleuten.
von links: Hans-Joachim Fuchtel (Parlamentarischer Staatssekretär im BMAS), Elisabeth Häusler (Erste Direktorin der DRV Bayern Süd), Manfred Geier (Geschäftsführer des BFW München)
 
  Aufmerksame Zuhörer und neue Diskussionen begleiteten die Fachvorträge.
   
Das neue Leistungsprogramm - die integrationsorientierte Modulkombination aus der Vollausbildung führte zu umfangreichen Diskussionen. Gefordert für die Umsetzung sind jetzt auch die Reha-Fachberater.